Zur Geschichte der Elfenbeinküste Aufgrund des dichten tropischen Regenwaldes war das Gebiet der heutigen Elfenbeinküste kaum besiedelt. Lediglich im Norden und im Nord-Osten gab es bereits im 14. Jahrhundert bedeutende Handelszentren der sudanesischen Handelsreiche und der Ashanti. Erst Anfang des 18. Jahrhunderts wanderten die mit den Ashanti verwandten Baulé und Agni von Osten her ein. Europäische Kaufleute, voran die Portogiesen, erreichten ab dem 15. Jahrhundert die Küste. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts sicherten sich die Franzosen Handelsmonopole und errichteten 1843 in Grand Bassam ihren ersten Marinestützpunkt. Sie legten grosse Plantagen an und liessen in Zwangsarbeit, die erst 1945 abgeschaft wurde, das Verkehrsnetz ausbauen. 1958 erhielt die Elfenbeinküste den Status einer autonomen Republik und erlangte am 7. August 1960 seine Unabhängigkeit. |