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In unserem Universum befindet sich alles in einer Form von Geben und
Nehmen, also Energieumwandlung oder Austausch. Das wird in unserer Religion
Voodoo durch Opfergaben zum Ausdruck gebracht. Es bedeutet: wenn man etwas
haben möchte, muss man etwas aufopfern. Es kann materiell oder geistig
sein.
Wenn man durch die Kräfte des Voodoo etwas erreichen will, begibt
man sich in der Regel in eine Kultstätte oder zu einem Priester und
opfert etwas von sich. Es entsteht ein Energieaustausch. Man kann in der
Regel kleine Dinge opfern, wie zum Beispiel Kolanüsse, Getränke
etc. und auch Geld. Mit dem Opfer begibt man sich gemeinsam in ein Gebet
oder entsprechendes Ritual, d. h. eine Einstimmung mit den unsichtbaren
Kräften.
Oft beendet man diese Zeremonie mit einem Versprechen, zum Beispiel wenn
der erwünschte Zustand erreicht ist. Das wird alles mit dem zuständigen
Priester abgestimmt. Ein Versprechen kann beispielsweise eine Ausstattung
einer Feier zu Ehren Gottes oder eine großzügige Spende für
notleidende Menschen sein.
So wie wir Menschen sind, wird oft nach dem Erreichen des gewünschten
Zustandes das Einlösen des Versprechens vergessen. Man sollte darauf
achten, dass diese Situation nicht zum Trauma wird. Es gilt ein Naturgrundsatz:
"Wer gibt, der verliert nie".
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