Tour OR205 - Ziel Timbuktu
Entdeckungen im Sahel und am Nigerbogen
Teilnehmer: 4 bis 5, 8 bis 12 - 16 Tage - Fahrzeug / Wanderung / Boot 
Diese Reise ist beginnt und endet in Burkina Faso. Das einstige "Armenhaus Westafrikas" hat Niger und Mali überholt. Nervende Kontrollen durch korrupte Polizisten (wie in Mali) sind hier ebenso unbekannt wie "cadeau"-Bettelei . Sie erleben einen Tag nach Ihrer Ankunft den Sahel mit schönen Dörfern, übernachten im Tuareg-"Hotel" in großen Basthütten auf einer Düne. Mali hat weit mehr zu bieten als Timbuktu, die legendäre Stadt. Wir erreichen Timbuktu mit einer komfortablen Pinasse. Der Reiz des Landes besteht aus den weiten Landschaften in Verbindung mit traditionellen, ganz unterschiedlichen Kulturen: wir begegnen Bauern, Fischern und Nomaden. Die verschiedensten Landschaftsformen erstrecken sich vom wüstenhaften Norden über den Steppenbereich des Sahel bis in den Süden der tropischen Savannen. Hotel-Übernachtungen, Campingplätze und Camps im "Busch" sind gut aufeinander abgestimmt und bieten auch jenen Sicherheit und Reisefreude, die noch nie "draußen" in Afrika übernachtet haben: die Küche ist hervorragend, es gibt Schlafmatten, Zelte, gutes Trink- und Waschwasser. Und eine engagierte, kundige, deutschsprachige Reisebegleitung von der Ankunft in Ouagadougou bis zum Abflug. Reiseverlauf 1. Tag: Flug nach Ouagadougou Sie fliegen ab Frankfurt mit der guten Royal Air Maroc nach Casablanca (15.00 - 16.30 Uhr). Weiterflug nach Ouagadougou um 18.30 Uhr. 2. Tag: "Ouaga" Ankunft um Null Uhr 10. Transfer in ein persönliches Hotel mit großem Garten; es gehört unserem französischen Agenturpartner. Sie können erst einmal ausschlafen - und dann die faszinierende Stadt entdecken, die alle nur "Ouaga" (ausgesprochen: "Waga") nennen. Sie heute über 1,4 Millionen Einwohner. Hier und im ganzen Land zeigen die Bewohner eindrücklich, daß man sich aus eigener Kraft entwickeln kann. Fast jeder fährt Rad oder Moped - zur Rush Hour erinnert das Zentrum eher an Peking. Wir besuchen u.a. den Großen Markt und das ausgedehnte Kunsthandwerkzentrum. Abendessen in einem der Biergärten. 3. Tag: "Ouaga" - Aribinda - Camp Egef Durch das Land der Mossi mit schönen Dörfern kommen wir nach Dori in den Nordosten und fahren auf sandigen Pisten weiter in den Norden. Abendessen und Übernachtung im Camp eines Tuareg mit Basthütten und Betten. Es liegt über einem Wadi in schöner Sahel-Landschaft. In sandiger Weite stehen einige Bäume, dazwischen etwa ein Dutzend geräumiger Tuareg-Basthütten mit Feldbetten und Matratzen. 4. Tag: Camp "Egef" - Douentza (Mali) Nach einem Morgenspaziergang Fahrt südlich nach Aribinda mit Granitfelsen und -Kugeln in der sonst sandigen Landschaft. Weiterfahrt über Djibo an die Grenze nach Douna. An der Straße Gao - Mopti erheben sich bizarre Berge. Erholung im angenehmen Camp des Franzosen Gérôme bei Douentza. 5. Tag: Dogonland Die Piste besteht zunächst aus sandigen Wegen, die für Eselskarren gedacht sind, die "Allradfahrzeuge der Dogon". Wir fahren durch Flußbetten und entlang der "Falaise", der Steilwand, mit hoch aufgetürmten, wohnzimmergroßen Felsbrocken an den Hängen. Nachmittags gehen wir von Yendouma zum hoch gelegenen Bergdorf Yendouma Ato, das als schönstes überhaupt gilt - und doch sind hier kaum Touristen. Camp an der "Falaise" (einfache Toiletten und Eimer-Duschen). 6. Tag: Dogonland Nach dem Frühstück beginnen wir eine etwa vierstündige Wanderung zu zwei faszinierenden, kaum bekannten Dörfern: Yougoudogoro und Yogoupiri. Wer die gesamte Rundwanderung mitmachen will, sollte allerdings über Schwindelfreiheit und Trittfestigkeit verfügen. Lehmhäuser und Speicher der Dörfer sind überwiegend zwischen oder auf großen Felsen gebaut. Nach dem Mittagessen fahren weiter entlang der "Falaise", der Felswand, nach Süden. Wir passieren die Dörfer Koudou, Iri und Neni. Dieses Dorf besticht durch ein homogenes bauliches Ensemble und hoch oben mit einer sehr schönen Toguna (Männer-Palaverhaus) und dem dekorierten Haus des Dorfchefs, Hogon. Weiteres Camp. 7. Tag: Sanga - Bandiagara Vom Dorf Ireli führt eine steinige Piste kurvenreich wieder auf das Plateau nach Sanga und bietet nochmals herrliche Ausblicke. Hier sind auch schöne Ginna-Häuser mit etagenförmigen Verzierungen zu sehen, außerdem das Binu-Heiligtum mit zwei schlotförmigen kleinen Türmen. Nach 43 Kilometern erreichen wir Bandigara, den Verwaltungsort des Dogonlandes. Abendessen und Übernachtung im Hotel "Cheval Blanc", das unter Schweizer Leitung steht. 8. Tag: Bandiagara - Sévaré Besuch des Dorfes Songo auf dem Weg nach Westen, 20 km hinter Bandiagara. In Songo sind vor allem die rötlich-weißen Felsmalereien am Initiationsplatz sehenswert. Mopti mit ist die Handelsmetropole des Niger-Binnendeltas, vor allem durch den (Trocken-) Fisch und Vieh, aber auch dem Steinsalz aus Taoudeni, 900 km nördlich von Timbuktu. Wir besuchen die Lehm-Moschee und den sehr interessanten Handwerkermarkt im Marktgebäude aus der Kolonialzeit. Hier findet man ein riesiges Angebot an Kunst und Handwerk. Übernachtung in Sévaré in einem sauberen, klimatisierten Hotel mit schönem Garten, Abendessen in einem guten afrikanischen Restaurant. 9. Tag: Sévaré - Djenné - Korientzé Morgens fahren wir 120 km nach Djenné. Die Lehm-Moschee ist das weltgrößte Lehmbauwerk und wurde 1907 wieder nach dem alten Vorbild aufgebaut. In der Altstadt gehen wir durch verwinkelte Gassen, passieren Koranschulen und alte, zweistöckige Wohnhäuser mit dekorativen Fassaden. Nachmittags Rückfahrt nach Sévaré, weiter nach Konna und bis Korientzé am Niger. 10. - 11. Tag: Korientzé - Pinassenfahrt nach Timbuktu Die "touristisch erweiterte" traditionelle Pinasse ist ca.12 m lang, hinten ist ein Loch: die Toilette für dringende Fälle. Sie lagern auf Mastmatten und Decken, oder sitzen auf einer der Holzbänke. Sie gleiten vorbei an schönen Dörfern, passieren idyllische Inseln, können unterwegs Baden, haben Kontakt zu Fischern und Bauern. Unser Koch ist im hinteren Teil der Pinasse tätig. Erstes Camp am Ufer des mächtigen Stroms. Nach dem Débo-See (mit vielen Wasservögeln) erreichen wir den Ort Niafounké, der vor allem durch den malischen Star-Musiker Ali Farka Touré bekannt wurde. Die Pracht von Timbuktu ist seit Jahrhunderten dahin, aber die Stadt ganz aus Lehm ist bis heute eindrucksvoll - vor allem deshalb, weil es sie eigentlich gar nicht mehr geben dürfte. Abendessen und Übernachtung in einem klimatisierten Hotel. 12. Tag: Timbuktu - Douentza Wir besuchen die Altstadt (mit Lehmhäusern der Forscher), die Bibliothek, die älteste Lehm-Moschee Djinger Ber aus dem frühen 12. Jh. und das Kunsthandwerkszentrum Abendessen und Übernachtung in einem klimatisierten Hotel in Timbuktu. Insgesamt sind 4 bis 5 Fahrstunden nach Douentza einzurechnen. Mittagessen aus unserer "Bordküche". Wir erreichen Douentza und fahren noch ca. 30 km weiter zum schönen Dogondorf Diakanbou am See und einer kleinen Düne. Camp. 13. Tag: Diakanbou - Ouagadougou (Burkina Faso) Frühe Abfahrt nach Süden über die Dogon-Ebene mit schönen Togunas (Männer-Palaverhäuser). 60 km hinter der Grenze kommen wir nach Ouahigouya, 190 km. Von dort sind es weitere 180 km Asphaltstraße nach Ouaga. Abendessen und Übernachtung im Hotel wie zum Reisebeginn. 14. Tag: Ouagadougou - Ranch de Nazinga (210 km) Wir fahren direkt nach Süden in Richtung Ghana und beim Ort Pô noch etwa 40 km nach Westen, zur rund 100.000 ha großen Ranch von Nazinga. Ranch deshalb, weil hier Tiere (u.a. Elefanten, Antilopen) gezüchtet und dann ausgewildert wurden. Viele der über 400 Elefanten sind nach Westen in ein Reservat abgewandert; in der Trockenzeit sind aber in der Ranch meist welche zu sehen - sicher aber u.a. auch Antilopen und diverse Affenarten. Gleichzeitig ist es auch ein "Puffertag": wenn sich durch unvorhergesehene Ereignisse die Reise nach hinten verschiebt, wird dieser Tag "geopfert" (Ausflug hierher und nach Tiébéle dann in einem Tag). Essen und Übernachtung in einem der einfachen Bungalows mitten in der Natur. 15. Tag: Nazinga - Tiébéle - Ouaga (220 km) Nach einer Morgenpirsch fahren wir wieder nach Pô und erreichen 30 km östlich das Dorf Tiébélé - berühmt durch Bildbände Afrikas, die kunstvoll geometrisch verzierte Lehmhäuser mit Terrassen und Flachdächern zeigen. Hier leben die Kassena, eine Untergruppe der Gourounsi. Ihre Frauen sind wahre Bau- und Dekorationsmeister. Wir fahren gegen Mittag nach Ouaga zurück und können uns hier noch etwas im Hotel Ausruhen. Abschiedsessen, Fahrt gegen Mitternacht zum Flughafen. 16. Tag: Ouagadougou - Rückflug Abflug nach Casablanca derzeit um 02.00; Ankunft um 06.25 Ortszeit in Casablanca. Weiterflug um 08.20, Ankunft in Frankfurt um 13.15 Uhr. Teilnehmer: 4 - 7 / 8 - 12 Leistungen: Im Reisepreis sind folgende Leistungen durch OASE REISEN und seinem Partner in Burkina Faso enthalten: Flug mit Royal Air Maroc via Casablanca; Programm mit einheimischer, deutschschsprachiger Reiseleitung, Eintrittsgelder, volle Verpflegung; Literatur, Detailkarten Burkina Faso und Mali. Nebenkosten: Visagebühren (30 € für Burkina Faso = zweifache Einreise, 35 € für Mali), Versicherungen, Trinkgelder und eigene Ausflüge. Individuelle Durchführung Diese Reise kann individuell mit 100 € Abschlag p.P. ab 4 TeilnehmerInnen zum Wunschtermin durchgeführt werden, z.B. mit zwei Paaren. Flugtage mit Royal Air Maroc wie beschrieben: Hinflug am Mi, Rückflug am übern. Do. Charterflüge (z.B. mit Le Poit ab/an Paris) reduzieren den Preis um ca. 300 Euro; hinzu kommt aber wiederum die Anreise nach Paris. Termine: 23.10.-07.11.2005 / 2690.00€ 13.11.-28.11.2005 / 2690.00€ 18.12.-02.01.2006* / 2790.00€ 05.02.-20.02.2006 / 2690.00€ 12.03.-27.03.2006 / 2690.00€ 08.10.-23.10.2006 / 2690.00€ Basispreis: 2.690€ Einzelzimmer: +250€ *Hochsaison: +100€
Verlängerungswoche Burkina Faso Diese Woche erschließt Ihnen den interessanten Süden des Landes mit seinen verschiedenen Ethnien und ihren Traditionen. 16. Tag: Fahrt über Léo nach Gaoua (370 km) im Südwesten des Landes, und im Herzen des Siedlungsgebietes der Lobi. Hotel. 17. Tag: Die Lobi sind ehemalige Krieger und leben auch in der benachbarten Elfenbeinküste sowie in Ghana. Vor den Lehmhütten befinden sich Fetischfiguren und Opferplätze. Wir werden heute den ganzen Tag Dörfer und Kunsthandwerker besuchen: Schnitzer, Weber, Töpfer und Gerber. Zweite Nacht im klimatisierten Hotel. 18. - 19. Tag: Fahrt nach Banfora im Westen (200 km). Erkundung der wunderschönen Umgebung mit Kaskaden und üppiger Vegetation an Sandsteinfelsen. Am nächsten Tag Besuch von Dörfern der Senufo, berühmten Kunsthandwerkern. 2 Nächte im klimatisierten Hotel, Banfora. 20. Tag: Fahrt zur Provinzhauptstadt im Westen, Bobo-Dioulasso, und weiter nach Boromo (200 km) an der Straße nach Ouaga. Campement im Wildpark (u.a. Elefanten). 21. Tag: Wir tauchen ein in den afrikanischen Busch, fahren auch mit einer Piroge. Am Nachmittag zurück nach Ouaga, Hotel. 22. - 23. Tag: :Erholung in Ouga, z.B. am Pool, Einkäufe, Biergarten, etc. Rückflug in der Nacht des 23. Tages. Preise pro Person bei: | Bei 2 Teiln.: | 1050 € | | Bei 3 Teiln.: | 850 € | | Bei 4 - 5 Teiln.: | 780 € | Leistungen: Alle Fahrten und Besichtigungen, Unterkünfte, volle Verpflegung, deutschsprachige Reiseleitung. Diese Reise wird von Oase Reisen veranstaltet. |